UWH-Antrag zu Grundstücken in der Ortsmitte
Die UWH-Fraktion spricht sich für die Durchführung eines Bieterverfahrens bei der Veräußerung des frei werdenden Schulgrundstücks aus, um einen möglichst hohen Erlös zur Verminderung der Kreditaufnahme für den Schulneubau zu erzielen. Den Grundstückstausch einer Teilfläche des Schulgrundstücks mit dem Grundstück der ehemaligen Gärtnerei Steffen tragen wir nicht mit. Ein derartiger Tausch würde einem Kauf des ehemaligen Gärtnerei-Grundstückes gleichkommen und den Gemeindehaushalt zusätzlich und unnötig mit einer sechsstelligen Summe für die Grunderwerbsteuer sowie für Notar- und Gerichtskosten belasten. Die finanzielle Beteiligung der Gemeinde an der Schaffung von sog. „bezahlbaren Wohnraum“ auf diesem Grundstück lehnen wir kategorisch ab. Die Gemeinde Heikendorf verfügt weder über einen finanziellen Spielraum noch über die personellen Ressourcen zur Realisierung eines solchen Vorhabens. Im Jahr 2004 hat sich die Gemeinde von 97 gemeindeeigenen Wohnungen getrennt, weil diese nicht kostendeckend bewirtschaftet werden konnten. Ein Engagement der Gemeinde kann sich folglich nur auf die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für bezahlbaren Wohnraum  beschränken. Konkrete Planungen hierzu am Krischansbarg, ohne finanzielle Beteiligung der Gemeinde Heikendorf, werden von der UWH ausdrücklich unterstützt.
 


Ortsbusangebot im Amt Schrevenborn

Die UWH befürwortet ausdrücklich den Probebetrieb - auch an Wochenenden - des sogenannten Ortsbusses im Amt Schrevenborn. Der öffentliche Personennahverkehr ist allein die Aufgabe des Kreis Plön. Im Amt Schrevenborn leben mehr als 18.000 Menschen für die sich dieses zusätzliche Angebot lohnt. Wir fordern alle Kreistagsabgeordneten aus dem Amtsgebiet auf, dieses Angebot zu unterstützen. 

Update:
Am 11.01.2017 hat der Amtsausschuss im Amt Schrevenborn die finanzielle Unterstützung für den zweijährigen Probebetrieb des Amtsbusses einstimmig beschlossen. Damit wurden die notwendigen Querverbindungen zwischen den drei amtsangehörigen Gemeinden geschaffen, nun haben es die Bürger in der Hand dieses Angebot zu nutzen und damit auch als festen Bestandteil im Personennahverkehr zu etablieren.


Überplanung des Fördewanderweges

Wir sprechen uns bei der Überplanung des Fördewanderweges gegen eine Reduzierung der Strandfläche zugunsten einer größeren Veranstaltungsfläche aus. Eine moderate Erneuerung  der Promenade dagegen
wird ausdrücklich begrüßt.